Es ist noch keine 5 Jahre her, da kamst Du als verletzter und kranker Fundhund zu uns.
Niemand kannte genau Deine Herkunft, aber wir verstanden uns auf Anhieb gut.
Du hast uns vertraut und warst unser Beschützer im Haus und auf dem Gelände. Du
liebtest auch die Katzen Bubbles und Lucy. Lucy besonders; sie durfte bei Dir schlafen,
da machtest Du dich ganz klein. Das war ein Wunder bei Deiner Größe. Zuletzt hast
Du 70 kg gewogen. Aber, Dein kleines Herz war das eines Kindes. Du hast keinem etwas
getan, Deine Liebe war überall im Haus. Du fehlst uns so sehr.
Der Krebs war stärker. Wie gern hätte man alles für Dich getan; aber, es war
zu spät. Dein Leiden sollte ein Ende finden. Am 6. April bist Du bei herrlichem
Sonnenschein so springlebendig gewesen, daß man nicht vermutet hätte, daß Du ein
paar Stunden später zusammenbrichst und dem Tumor zum Opfer fällst.
Es war Dein letzter Tag, und unsere letzte Hoffnung ging dahin. Jackyboy, wir lieben
dich und hoffen und beten, daß Du gut da angekommen bist, wo es kein Leid und keine
Schmerzen mehr gibt. Du bist auch eins von den abertausend Tieren, die unser aller
Schöpfer selbst creiert hat. Und, Du bist heimgekehrt zu IHM. Wir sehen uns dereinst
wieder, auf der großen grünen Wiese, da bin ich ganz sicher, dort herrscht dieser
göttliche Friede! Mach' Dein Schläfchen, Jackyboy, und dann bist Du bei Oma Ilse,
Bubbles, Lucy, Thysson, Lilly, Caty und Alex und spielst mit ihnen bis zu unserem zweiten
Treffen.
Unsere Liebe bekommt Flügel und begleitet Dich, mein Jack.
Dein Frauchen Christiane
PS: Ich weiß, Du mochtest keine Tränen, Du hättest mir jetzt die Hand geleckt
und mich tiefsinnig angeschaut mit Deinen großen treuen Augen.